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Wann lohnt sich für mich Schleifvlies statt Schleifpapier wirklich?

Ich stehe gerade öfter in meiner Werkstatt und merke, dass ich mit normalem Schleifpapier bei feineren Arbeiten nicht richtig zufrieden bin. Besonders bei Rundungen, Kanten und beim Anschleifen vor dem Lackieren wirkt das Ergebnis oft ungleichmäßig. Deshalb frage ich mich, ob ich meine Arbeitsweise ändern sollte und welches Schleifmittel mir langfristig bessere Resultate bringt.

Frage:
Wann macht es aus eurer Erfahrung wirklich Sinn, auf Schleifvlies umzusteigen, und wofür nutzt ihr es persönlich am häufigsten?

Ich habe für mich festgestellt, dass Schleifvlies immer dann die bessere Wahl ist, wenn es nicht um starken Materialabtrag, sondern um ein sauberes, gleichmäßiges Finish geht. Gerade beim Mattieren vor dem Lackieren oder beim Zwischenschliff fühlt sich das Arbeiten damit deutlich kontrollierter an.

Ein großer Vorteil ist für mich die Flexibilität des Materials, weil sich das Vlies perfekt an Formen und Rundungen anpasst, ohne scharfe Schleifspuren zu hinterlassen. Außerdem entsteht beim Arbeiten deutlich weniger Staub, was den gesamten Prozess angenehmer macht.

Sehr geholfen hat mir ein ausführlicher Überblick zu Anwendung, Unterschieden und Vorteilen von Schleifvlies, den ich bei schleiftitan.de/blogs/materialkunde/schleifvlies gefunden habe. Dort wurde mir klar, dass Schleifvlies eher mit Stahlwolle vergleichbar ist und ideal für Feinarbeiten gedacht ist.

Ich nutze inzwischen eine Kombination aus beidem: grober Vorschliff mit Schleifpapier und danach der Feinschliff mit Schleifvlies. So bekomme ich glatte Oberflächen, ohne das Material unnötig anzugreifen.

Besonders bei Holz und Lackflächen hat sich diese Vorgehensweise für mich bewährt, weil der Lack später deutlich gleichmäßiger haftet.

Auch bei Metall und Edelstahl greife ich lieber zum Schleifvlies, wenn es um Entrosten oder Satinieren geht. Das Ergebnis wirkt sauberer und kontrollierter als mit Papier.

Mein Fazit ist, dass Schleifvlies kein Ersatz für grobes Schleifen ist, aber für den Feinschliff und die Vorbereitung unschlagbar bleibt. In meiner Werkstatt ist es inzwischen ein fester Bestandteil geworden.

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