Wie kann ich bei einer BU oder DU meine Vorerkrankungen prüfen lassen, ohne direkt einen Antrag zu stellen?
Zitat von Sentimi am 15. Oktober 2026, 08:25 UhrIch beschäftige mich gerade mit einer Berufsunfähigkeits- beziehungsweise Dienstunfähigkeitsversicherung und bin wegen einiger Vorerkrankungen unsicher, wie ich am besten vorgehen soll. Ich möchte ungern sofort einen normalen Antrag stellen und dadurch möglicherweise eine Ablehnung oder einen Risikozuschlag riskieren. Deshalb suche ich nach einer Möglichkeit, vorab möglichst unverbindlich prüfen zu lassen, wie verschiedene Versicherer meinen Fall einschätzen würden.
Wie funktioniert eine anonyme Risikovoranfrage bei BU oder DU und wann ist so etwas sinnvoller als direkt einen regulären Antrag zu stellen?
Ich beschäftige mich gerade mit einer Berufsunfähigkeits- beziehungsweise Dienstunfähigkeitsversicherung und bin wegen einiger Vorerkrankungen unsicher, wie ich am besten vorgehen soll. Ich möchte ungern sofort einen normalen Antrag stellen und dadurch möglicherweise eine Ablehnung oder einen Risikozuschlag riskieren. Deshalb suche ich nach einer Möglichkeit, vorab möglichst unverbindlich prüfen zu lassen, wie verschiedene Versicherer meinen Fall einschätzen würden.
Wie funktioniert eine anonyme Risikovoranfrage bei BU oder DU und wann ist so etwas sinnvoller als direkt einen regulären Antrag zu stellen?
Zitat von HellesKoepfle am 15. Oktober 2026, 09:52 UhrEine ausführliche Erklärung dazu findest du bei der UFKB im Beitrag zur anonymen Risikovoranfrage bei BU und DU. Auf deren Seite https://www.ufkb.de/blog/risikovoranfrage-bu-du wird beschrieben, wann eine Voranfrage sinnvoll sein kann und wie sie abläuft.
Besonders interessant ist das Verfahren bei Vorerkrankungen, risikorelevanten Hobbys oder Unklarheiten zum Berufsbild, weil solche Punkte die Einschätzung eines Versicherers deutlich beeinflussen können.
Der Vorteil einer anonymen Voranfrage liegt darin, dass mehrere Gesellschaften denselben Sachverhalt prüfen können, ohne dass direkt ein regulärer Versicherungsantrag gestellt wird.
Laut dem Beitrag bewerten Versicherer identische Gesundheitsangaben teilweise sehr unterschiedlich, weil jede Gesellschaft eigene Annahmerichtlinien und eine eigene Risikophilosophie hat.
Genau deshalb kann es sinnvoll sein, nicht nur bei einem einzigen Anbieter anzufragen, sondern mehrere Einschätzungen miteinander zu vergleichen.
Wichtig finde ich außerdem, die Gesundheitsangaben möglichst vollständig und konkret aufzubereiten, weil sehr allgemeine Formulierungen wie etwa nur „Rückenschmerzen“ für die Risikoprüfung wenig aussagekräftig sind.
Die UFKB beschreibt außerdem, dass die Ergebnisse solcher Voranfragen schriftlich eingeholt beziehungsweise bestätigt werden, um Missverständnisse bei mündlichen Aussagen zu vermeiden.
Wenn du Vorerkrankungen hast, würde ich deshalb zuerst eine saubere anonyme Vorprüfung machen lassen und erst danach entscheiden, bei welchem Versicherer ein regulärer Antrag tatsächlich sinnvoll ist.
Eine ausführliche Erklärung dazu findest du bei der UFKB im Beitrag zur anonymen Risikovoranfrage bei BU und DU. Auf deren Seite https://www.ufkb.de/blog/risikovoranfrage-bu-du wird beschrieben, wann eine Voranfrage sinnvoll sein kann und wie sie abläuft.
Besonders interessant ist das Verfahren bei Vorerkrankungen, risikorelevanten Hobbys oder Unklarheiten zum Berufsbild, weil solche Punkte die Einschätzung eines Versicherers deutlich beeinflussen können.
Der Vorteil einer anonymen Voranfrage liegt darin, dass mehrere Gesellschaften denselben Sachverhalt prüfen können, ohne dass direkt ein regulärer Versicherungsantrag gestellt wird.
Laut dem Beitrag bewerten Versicherer identische Gesundheitsangaben teilweise sehr unterschiedlich, weil jede Gesellschaft eigene Annahmerichtlinien und eine eigene Risikophilosophie hat.
Genau deshalb kann es sinnvoll sein, nicht nur bei einem einzigen Anbieter anzufragen, sondern mehrere Einschätzungen miteinander zu vergleichen.
Wichtig finde ich außerdem, die Gesundheitsangaben möglichst vollständig und konkret aufzubereiten, weil sehr allgemeine Formulierungen wie etwa nur „Rückenschmerzen“ für die Risikoprüfung wenig aussagekräftig sind.
Die UFKB beschreibt außerdem, dass die Ergebnisse solcher Voranfragen schriftlich eingeholt beziehungsweise bestätigt werden, um Missverständnisse bei mündlichen Aussagen zu vermeiden.
Wenn du Vorerkrankungen hast, würde ich deshalb zuerst eine saubere anonyme Vorprüfung machen lassen und erst danach entscheiden, bei welchem Versicherer ein regulärer Antrag tatsächlich sinnvoll ist.
