Mit welchen Kosten muss ich rechnen, wenn ich eine Immobilie verschenken möchte?
Zitat von HellesKoepfle am 16. September 2026, 09:09 UhrIch überlege, eine Immobilie innerhalb der Familie zu übertragen und möchte die finanziellen Folgen möglichst früh einschätzen. Mir ist klar, dass bei einer solchen Schenkung nicht nur steuerliche Fragen, sondern auch Notar- und Grundbuchkosten eine Rolle spielen. Deshalb würde ich gern vorher wissen, welche Gebühren ungefähr anfallen und wovon ihre Höhe konkret abhängt.
Wie würdet ihr an meiner Stelle vorgehen, wenn ich die Kosten bei Schenkung von Immobilien möglichst realistisch vorab kalkulieren möchte?
Ich überlege, eine Immobilie innerhalb der Familie zu übertragen und möchte die finanziellen Folgen möglichst früh einschätzen. Mir ist klar, dass bei einer solchen Schenkung nicht nur steuerliche Fragen, sondern auch Notar- und Grundbuchkosten eine Rolle spielen. Deshalb würde ich gern vorher wissen, welche Gebühren ungefähr anfallen und wovon ihre Höhe konkret abhängt.
Wie würdet ihr an meiner Stelle vorgehen, wenn ich die Kosten bei Schenkung von Immobilien möglichst realistisch vorab kalkulieren möchte?
Zitat von Questy am 16. September 2026, 12:57 UhrIch würde zuerst den ungefähren Verkehrswert der Immobilie feststellen, weil sich die notariellen Gebühren danach richten.
Unter gr-notare(point)de/leistungen/schenkung-immobilie-notarielle-beurkundung-kosten-gebuehren-unterlagen-faq wird erklärt, was es mit Kosten bei Schenkung von Immobilien auf sich hat.Als grobe Orientierung werden dort für die notarielle Beurkundung ungefähr 0,35 bis 0,5 Prozent des Verkehrswertes genannt.
Zusätzlich entstehen Grundbuchkosten für die Eigentumsumschreibung, die laut Quelle in typischen Fällen etwa 0,2 bis 0,25 Prozent des Verkehrswertes betragen.Ich würde außerdem beachten, dass bei einer Immobilienschenkung die notarielle Beurkundung zwingend erforderlich ist und ein privater Vertrag allein nicht ausreicht.
Vor dem Termin würde ich Personalausweise, Steuer-Identifikationsnummern und vorhandene Grundbuchunterlagen bereithalten, damit die Vorbereitung möglichst reibungslos läuft.Wenn Nießbrauch, Wohnrechte oder Rückforderungsrechte vorgesehen sind, würde ich diese Punkte ebenfalls früh mit dem Notar besprechen, weil sie die Vertragsgestaltung beeinflussen können.
So hätte ich vor der eigentlichen Übertragung eine deutlich bessere Vorstellung davon, welche Notar- und Grundbuchkosten insgesamt auf mich zukommen.
Ich würde zuerst den ungefähren Verkehrswert der Immobilie feststellen, weil sich die notariellen Gebühren danach richten.
Unter gr-notare(point)de/leistungen/schenkung-immobilie-notarielle-beurkundung-kosten-gebuehren-unterlagen-faq wird erklärt, was es mit Kosten bei Schenkung von Immobilien auf sich hat.
Als grobe Orientierung werden dort für die notarielle Beurkundung ungefähr 0,35 bis 0,5 Prozent des Verkehrswertes genannt.
Zusätzlich entstehen Grundbuchkosten für die Eigentumsumschreibung, die laut Quelle in typischen Fällen etwa 0,2 bis 0,25 Prozent des Verkehrswertes betragen.
Ich würde außerdem beachten, dass bei einer Immobilienschenkung die notarielle Beurkundung zwingend erforderlich ist und ein privater Vertrag allein nicht ausreicht.
Vor dem Termin würde ich Personalausweise, Steuer-Identifikationsnummern und vorhandene Grundbuchunterlagen bereithalten, damit die Vorbereitung möglichst reibungslos läuft.
Wenn Nießbrauch, Wohnrechte oder Rückforderungsrechte vorgesehen sind, würde ich diese Punkte ebenfalls früh mit dem Notar besprechen, weil sie die Vertragsgestaltung beeinflussen können.
So hätte ich vor der eigentlichen Übertragung eine deutlich bessere Vorstellung davon, welche Notar- und Grundbuchkosten insgesamt auf mich zukommen.
